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Malaysia - fun times, stunning landscapes and amazing food: Cameron Highlands and Penang

Updated: Nov 18, 2020

Was für angenehme 21 Grad hat es hier in der Höhe der Cameron Highlands! Es regnet auch viel, aber nach langer Zeit in den Tropen kann man hier mal richtig durchatmen. Die Halsschmerzen, die ich seit 4 Wochen habe von den Klimaanlagen waren am ersten Tag wie weggeblasen. Jede Nacht kann man durchschlafen ohne Schweissperlen auf dem Körper. Herrlich.

Cameron Highlands tea plantations

Und noch viel besser war die Unterkunft im nagelneuen Guesthouse 8 Mentigi in Tanah Rata. Saubere Zimmer und ein gemütliches Bett mit vernünftigem Bad zu einem ordentlichen Preis. Dabei wurde man so herzlich begrüsst, als würde man zur Familie gehören. Ein Dank an Smith, dem Chef! Es ist ein echtes Paradies. Dazu gab es kostenlos WIFI, eine gemütliche Fernsehecke (inklusive Erklärung von Smith zu den Bollywoodserien) und viel Unterhaltung.


Nancy + Tobi: coffee to go extra sweet :-)

Am ersten Tag erkundete ich mit einer Tour sämtliche Highlights der Highlands: Teeplantagen, Erdbeerfarmen, Tempel, Insekten- und Schlangenzoo, ein lustiges Museum, den vermoosten Regenwald und ganz viel Natur. Abends kann man sich hier hervorragend mit indischer Küche verpflegen oder ein Steamboat essen, das ist quasi ein malaysisches Fondue. Direkt am ersten Abend lernte ich Nancy und Tobi aus Potsdam kennen und gemeinsam mit Smith (dem Chef), Gerard und Jason (die Chefs vom Fathers Guesthouse) und einem britischen Rentnerpaar, das seit 22 Jahren durch die Welt reist, haben wir so einige Tigerbierchen bis morgens um 3 Uhr gekippt. Sehr lustig. Am nächsten Tag war dann erst einmal erholen und Massage angesagt, bevor ich mich dann noch todesmutig alleine auf eine 4stündige Dschungelwanderung machte. Wenn man da so mitten im gebirgigen Dschungel steht, sich mühsam schmale, matschige Pfade hochquält, da darf man echt nicht daran denken, was passiert, wenn man von einer Schlange gebissen wird. Naja, es ging gut und war ein geniales und einsames Erlebnis. Lediglich Unmengen Spinnen und 2 Affen haben mich begleitet. Man wächst eben an seinen Aufgaben.....


Weiter ging es nach Penang - jaja, in Penang wurde ich direkt am zweiten Tag einmal so richtig heiss geküsst - und zwar auf den Bauch. Uuuuuiiiiihhh! Aber nicht das, was Ihr denkt. Aber einmal schön der Reihe nach.

Penang Botanical Garden with chinese tourists

Mit Nancy und Tobi, die ich in den Cameron Highlands kennengelernt habe, fuhr ich aus dem kühlen Hochland auf die vielgelobte Insel Penang. Da war sie wieder, diese unerträgliche schwüle Hitze. Aber schon die Minibusfahrt war ein Abenteuer. Bei 120km/h über Serpentinen wechselte unsere Gesichtsfarbe in ein zartes gelb-grün. Man, das war mal was.


Unsere Unterkunft in der Hutton Lodge war sensationell. Aber wir waren von der grossen Stadt George Town sowie der Hitze extrem überfordert. So liessen wir es sehr langsam angehen. Little India gefiel uns recht gut, und das Essen dort war genial. Am nächsten Tag machten Nancy und ich einen Frauentag. Mit dem Bus fuhren wir in den Penang National Parc, wanderten durch den dichten Dschungel und kamen dort an einen fast einsamen Strand (nur ein paar Deutsche störten uns). Vergnügt warfen wir uns in das kühle Meer. So schnell wir drin waren, waren wir aber auch wieder draussen. Eine Qualle hatte Nancy an der Hand und am Arm erwischt. Tja, und mich hatte sie auf den Bauch geküst. So ein richtiger heisser Kuss war das! Mir blieb ein roter, brennender und juckender Knutschfleck. Aber das klare Mineralwasser half etwas und am Abend waren wir beide wieder hergestellt. Den Nachmittag verbrachten wir noch in Batu Ferringhi und beobachteten Männer in Badekleidung mit ihren komplett in schwarz verhüllten Frauen am Strand. Ein für uns sehr merkwürdiges Bild. Nun ja, aber die werden wenigstens nicht von Quallen auf den Bauch geküsst, wenn sie in Vollmontur ins Wasser gehen (und das machen die so). Ich sollte mir das also nochmals überlegen ;-)....

on top of Gunung Brinchang

Ich machte noch eine touristische Stadtrundfahrt. Diese war allerdings sehr interessant, da ich nur mit Chinesen unterwegs war und die mir einiges erzählt haben. Als europäische Attraktion musste ich auf jedes Foto bei denen. Ich habe noch immer einen Krampf im Gesicht vom Lachen. Ich habe fast nichts verstanden (die konnten kein Englisch - aber es gibt ja Hände und Füsse), aber es war ein Erlebnis, mit denen Essen zu gehen. Es war quasi ein Kulturprogramm mit allen Sinnen. Noch ein Tag in der Altstadt bei strömendem Regen und ein wenig Zeit am Strand (Baden sollte man in dieser Drecksbrühe hier eher nicht) und dann waren die 5 Tage auch schon rum.


So begeistert, wie viele von Penang sind, bin ich nicht. Es gibt hier recht wenig zu sehen - die historischen Gebäude sind eher Ruinen. Leider meinte es auch das Wetter mit sehr viel Regen nicht so gut mit mir. Aber die Atmosphäre ist lebendig und wuselig, recht amüsant, wenn man so durch die Altstadt zieht. Man ist auch nie alleine. Irgendwie findet man immer jemanden, der einen Tee mittrinkt oder mit dem man sich verschiedene Gerichte in den Fresshallen oder auf der Strasse teilen kann. Das ist ist angenehm. Nun freue ich mich aber auf den Montag, wenn Markus endlich nachkommt in die asiatische Schwüle. Unser erster gemeinsamer Stopp: Kuching auf Borneo.


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