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Game viewing at its best in Etosha

Nach so viel Landschaft war es mal wieder Zeit, ein paar Tierchen zu gucken. Wohlwissend, dass die Campingplaetze ueberteuert sind und die Lodges schon gar nicht mehr zu zahlen sind, gingen wir fuer 3 Tage in den Etosha Nationalpark.

Giraffe knabbert an einem Knochen

Es lohnte sich aber absolut. 200 Meter hinter dem Eingangstor legten wir mit dem Volksie eine Vollbremsung hin - wir haetten sonst eine Giraffe verkarrt. Sind ja auch leicht zu uebersehen, die langen Kerlchen. Die Giraffe hat es nicht gestoert, sie futterte weiter ihren Dornbusch. So ging es am ersten Tag weiter: eine Giraffe nach der anderen zeigte sich uns, zum Anfassen nah. Wir fragten uns, ob es noch andere Tiere gibt im Etosha als Giraffen. Es dauerte aber nicht lang, da trafen wir die ersten Elis. Ein Elefant wollte doch dann prompt

dieser Eli wollte unseren Volksie angreifen

unseren Volksie angreifen. Er war gemaess einem Safariguide reif fuer die Paarung und auf der Suche nach einem Weibchen (das allerdings schon seit einigen Tagen ohne Erfolg und er war sehr schlecht gelaunt). Aber unser Volksie ist nun wirklich keine Elefantendame und wir retteten uns schnell mit dem Rueckwaertsgang. Uff, das war nochmalls gut gegangen. Wir fuhren an diesem Tag noch bis zum Restcamp von Halali, wo wir einen einigermassen ertraeglichen Campingplatz hatten. Die Toilette war nicht weit und so hatte ich einen kurzen Weg , denn diese grausamen Malariatabletten haben unangenehme Nebenwirkungen (dank eines sensationellen Apothekers aus Tansania habe ich jetzt andere Tabletten und bin wieder fit). Am Abend sassen wir noch am Wasserloch aber es war absolut tote Hose. Am naechsten Tag fuhren wir kreuz und quer durch den Park, hatten aber wenig Glueck. Kein Eli ins Sicht, nur wenige entfernte Giraffen - dafuer aber tausende von Sprinboecken und Zebras. Das ist auch mal schoen. Am Abend waren wir dann in Okaukuejo

Etosha highway traffic :-)

und ich war ueberrascht ueber den renovierten und inzwischen angenehmen (weil auch sehr leeren) Campinplatz. Hier am Wasserloch warteten schon die Elis auf uns. Nach dem Abendessen nahmen wir unseren Rotwein und machten es uns am Wasserloch bequem. 6 Rhinos waren da und die Eule, die ich schon beim letzten Mal gesehen habe. Dazu Unmengen an Giraffen und ganz spaet (wir waren alleine am Wasserloch) kam noch kurz eine Loewin vorbei zum Wasser trinken. Sie war leider so weit entfernt, dass wir kein Foto machen konnten. In der Hoffnung, dass noch mehr Loewen kommen, verbrachten wir den ganzen naechsten Tag am Wasserloch. Aber leider ohne Erfolg. Dennoch war Etosha ein voller Erfolg, beim Herausfahren aus dem Park sahen wir noch die seltenen und scheuen Dik Diks, viele Warzenschweine, Elis, Giraffen, Oryx, Impalas und Zebras - und das alles auf einem kleinen Strassenabschnitt. Da kann man wirklich nicht meckern. In diesem Sinne: Totziens, Namibia!


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