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Outdoor Adventure in der Region Cotopaxi

ie Woche in der Sierra suedlich von Quito war das reine Abenteuer in schoenster Natur. Durch Zufall haben wir in Quito in einem Cafe die Anzeige einer Hosteria Papagayo gefunden. Diese Oase (gelegen auf 3.200m) wurde unsere Homebase - von hier aus stuerzten wir uns ins Outdoorvergnuegen.


auf dem Gipfel des Cotopaxi im Schneesturm vor Sonnenaufgang

zum ersten Mal über 5.000m - auf dem Gipfel des Illinizas Norte

Tat 1: unser erster 5.000er. Mit dem Guide Victor erklommen wir den Ilinizas Norte (5.126m). Der recht einfache Weg wurde mit Schnee etwas schwieriger. Aber wir schafften es sogar,


dass Victor abends muede war - so sehr haben wir ihn gescheucht. Froh waren wir v.a., dass wir ohne Probleme betreffend Hoehe den Gipfel erklommen.


Tat 2: Eselritt am Quilotoa - mir taten die Beine mehr weh nach einer Stunde auf dem Esel als nach 1 Tag Bergsteigen. Obwohl uns die armen Tiere sehr leid taten - es war ein Heidenspass.


Aller guten Dinge sind 3 - Tat 3: Ja, wir haben es geschafft!!! Wir haben den Cotopaxi erklommen und standen genau heute morgen um 05.45 Uhr auf dem Gipfel des 5.897m hohen Cotopaxi. Leider stiegen wir bei Schneesturm auf und wieder ab, so dass wir den traumhaften Blick vom Gipfel und den weltberuehmten Kraterrand nur erahnen konnten. Dafuer waren wir ueber und ueber mit Eis bedeckt. Von 12 Seilschaften, die heute morgen das Refugio J.Ribas verlassen haben, kamen

Cotopaxi bei schönem Wetter

nur 4 Seilschaften auf den Gipfel. Wir waren die ersten mit der Touristen-Rekordgeschwindigkeit von 4.40 Stunden (normal sind 5.30 Stunden oder mehr). Wir hatten Angst, dass wir die Hoehe erst gar nicht schaffen, und letztendlich gratulierten uns alle Bergfuehrer in der Huette. Wir waren megastolz, zumal wir keine Hoehenprobleme hatten. Gelernt haben wir eine Menge: Akklimatisation ist das Wichtigste. Wir haben uns super vorbereitet (sehr zu empfehlen, die Nacht vorher im Hostal Tamopaxi auf 3.800m verbringen), das Richtige gegessen, viel Tee getrunken und hatten den richtigen Biss. Aber Achtung: die Agenturen in Quito verkaufen den Cotopaxi als Anfaengerwanderung. Fast alle, die wir getroffen haben, die Anfaenger waren, kamen nicht hoch oder waren schwer hoehenkrank. Fuer alle Bergsteiger und Bergfreunde ist der Cotopaxi jedoch ein Genuss. Gerne wollen wir einmal bei schoenem Wetter auf den Gipfel steigen und den Sonnenaufgang geniessen. Cotopaxi - wir kommen sicher wieder!



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Nina Beranek + Markus Jurt

Lake Thun / Switzerland

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