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Halbzeit auf Weltreise

Wir sind nun seit ein paar Stunden in Auckland und schreiben den 29. Januar 2009, also genau Halbzeit unserer geplanten Reise. Nun ist es an der Zeit, mal das erste Halbjahr zusammen zu fassen.


die Haar sind wieder lang - es muss Halbzeit sein

Fuer einige von Euch sind wir ja einfach lange in den Ferien und geniessen Tag fuer Tag in vollen Zuegen. Ja, wir geniessen jeden Tag, es ist aber nicht immer nur ein Plausch. Einige Strapazen waren schon hinzunehmen (abgesehen vom Arbeiten davor...), damit wir heute gluecklich und erfuellt auf unseren ersten Teil der Reise zurueckschauen koennen.


Was heisst nun - unsere Art zu Reisen in Zahlen:


Mobilitaet

Wir duesten in 7 Fluegen ganze 35 Stunden mit dem Flieger um die Tausende von Kilometern, harrten 346.5 Std. in unzaehligen und sehr unterschiedlichen Bussen aus, verweilten 38.5 Std. auf Schiffen und 6 Std. in (besser gesagt auf) dem Zug. Darueber hinaus mieteten wir fuer 5 Tage einen Wagen und fuhren 1.200 km, um an noch abgelegenere Orte zu kommen.


Wie oft wir mit Taxis und Colectivos unterwegs waren, haben wir nicht gezaehlt, aber es war nicht so viel, da wir aus Kostengruenden oft zu Fuss unterwegs waren.


Uebernachtung

Wir uebernachteten 161x in Hostales, Hotels,

Posadas und B&Bs, 10 Naechte schliefen wir im Zelt (in der 2. Haelfte wird es deutlich mehr), 7 Naechte in Fahrzeugen wie Flugzeug, Bus und Schiff sowie 2 Naechte in kalten, frostigen Biwaks (zu vergleichen mit Baubaracken aus Blech).


Gesundheit

Die litt etwas ;-). Damit es uns an einigen Tagen etwas besser ging, besuchten wir 6 mal Krankenhaeuser oder Aerzte, schluckten 2x Antibiotika und 60 einzelne, verschriebene Pillen und Saeftchenrationen, schluckten praeventiv 20 Tabletten mit Vitaminen und Mineralien sowie 24 (!) Immodium, um den Schliessmuskel zu entspannen :-).


Unsere Highlights der Reise

- Das Wiedersehen bzw. Kennenlernen von Eva und Diego

- Die bolivianische Wueste, Lagunen und der Salar

- Der Beweis: wir sind hoehentauglich bis 6.000m

- Die Weite und Wildnis auf der Carreterra Austral


Unsere Lowlights der Reise

- Fieberschuebe und "aus Chilitis wurde Gastritis"

- Zimmer und Betten in Potosi und Puerto Montt

- Keine fuer uns genialen Hikes im suedlichen Patagonien, da zuviel Schnee, zu weit, zu umstaendlich zu erreichen bzw. die Rueckkehr nicht sichergestellt werden konnte.


...und zum Schluss das Spezielle

- Die Grenzueberschreitung Avaroa (Bolivien) - Ollaguee (Chile)

- Ereignis auf dem Rucu Pichincha, Hausberg von Quito

- Bemerkung eines Taxista in Buenso Aires: "Enfrente el cinturon es muy obligatorio, atras no tanto"


Finanzen

...und was hat das Ganze bisher gekostet:

In 50 Tagen Ecuador haben wir 4.217 US$ ausgegeben.

In 26 Tagen Bolivien waren es 15.120 Bolivianos.

In 50 Tagen Chile waren es 2.735 Millionen Pesos Chilenos.

In 45 Tagen Argentinien waren es 17.535 Pesos Argentinos.

In 9 Tagen Uruguay waren es stolze 31.400 Pesos "uruguaschos", was fuer diese Zeit sehr viel Geld ist, aber da kamen auch der Weihnachtsschmaus, das Silvester-Dinner und die Hoechstsaison-Preise fuer Uebernachtungen zusammen.


Also, alles zusammen kostete ganze 19.895 CHF (12.435 Euro) fuer uns 2. Rechnet man noch das halbe Flugticket dazu, liegen wir genau bei 70.88 CHF (44.30 Euro) pro Person und Tag.


So, nun genug Details dieser Art - die 2. Haelfte unserer Reise hat begonnen und es wird wieder einiges zu erzaehlen geben. Lasst Euch ueberraschen.

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Nina Beranek + Markus Jurt

Lake Thun / Switzerland

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