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We love Kiwis - North Island part 1

Nach nun fast 2.000 km mit dem Auto quer durch die Nordinsel Neuseelands (eigentlich durch einen Teil - den anderen Teil wollen wir auf dem Rueckweg von der Suedinsel machen), wird es mal wieder Zeit fuer einen Blog.


Otorohanga - ein Ort so uncool, dass er schon wieder cool war

Nachdem wir wieder einigermassen fit aus Auckland mit unserem kleinen Rutscherchen losgezogen waren (das arme Auto ist bis unters Dach voll gepackt; es ist eben so klein), war unser erstes Ziel die Bay of Islands 4 Stunden noerdlich von Auckland. Dort uebernachteten wir an 2 traumhaften Campingplaetzen in Oakura und in Kerikeri. Wir bestaunten das tuerkisfarbene Meer in der Bucht mit den vielen Inseln, besuchten das wunderschoene englische Doerfchen Russel, fuhren der Kuestenstrasse entlang und bekamen den Mund fast nicht mehr zu bei so vielen Prachtvillen, die auch noch zu 40% zum Verkauf standen. Wir haetten am liebsten zugeschlagen - war nur so ein kleines Preisproblem.....jajajaja, ein ganz kleines.....

Strand nähe Russel

Weiter zogen wir zur Ninety Mile Beach und zu den Sandduenen von Opononi. Dort erwischten wir einen nicht so tollen Campingplatz. Danach machten wir einen grossen Satz bis suedlich von Auckland nach Otorohanga. Wir landeten auf einem kleinen, nicht sehr schoenen, aber sehr sauberen Campingplatz mit superfreundlichen Besitzern. Spontan blieben wir dort 2 Tage und nutzten die Zeit, Klamotten zu waschen, emails zu checken (HALLO - gibt es Euch noch, das Postfach war recht leer!) und die weitere Route ein wenig zu planen. Wir besuchten auch das Kiwi House und sahen richtige echte Kiwis. Sind das geniale Tierchen! Atu, so der Name des groessten Kiwis dort, war super aufgeweckt und huepfte wie verrueckt um sein Futter. Zum Totlachen - so knuffig. Wir besuchten natuerlich auch die Waitomo Caves, das sind Gluehwuermchen-Hoehlen. Seeeeehhhhhr touristisch, aber wunderschoen. Mit einem Boot

Landschaft bei den Waitomo Caves

sind wir durch die dunkle, nur von den Wuermchen erleuchtete Hoehle gefahren in absoluter Stille. Sehr beeindruckend. Weiter fuhren wir eine tolle Kuestenstrasse entlang, vorbei an weiteren Hoehlen, einem tollen Wasserfall bis zur Tasman Sea. Dort uebernachteten wir auf einem gaaaaaanz seltsamen Campingplatz. Er war extrem guenstig, aber der ganze Ort (Mokau) war voll von durchgeknallten Leuten. Am Strand kam uns ein Motorradfahrer mit Anhaenger entgegen. Auf dem Anhaenger stand ein alter Bussessel, der als Sofa diente. Darauf sass ein bekiffter, langhaariger 50Jaehriger, der ein Bier trank und uns 'Hi mates' zurief. Dies nur 1 Beispiel von vielen solchen Leuten dort. War richtig unheimlich, da zu uebernachten und der naechtliche Pipigang musste warten, bis es hell war :-).

schwarzer Strand bei New Plymouth

Weiter fuhren wir suedlich nach New Plymouth, wo wir im Stadtteil Oakura einen traumhaften Campingplatz direkt am Strand fanden. Nur 2 Schritte von uns fing schwarzer Lavastrand an. Ein Traum. Ich ging nach einem halben Jahr zum ersten Mal am Strand Joggen. Es tat richtig gut. Am Abend goennten wir uns das erste Bierchen seit unserem Zusammenbruch in Chile. Wir hatten naemlich einen guten Grund. Mein Muetterchen wurde 65! Happy Birthday, Mami - wir haben fest an Dich gedacht!


Am naechsten Tag starteten wir gut ausgeruht (immer noch die Wellengeraeusche der Nacht im Ohr) zu einem unserer ganz grossen Highlights. Wir bestiegen den 2.515m hohen Vulkan Taranaki. Der Weg nach oben war nach einem subtropischen Waldpfad mehr und mehr anstrengend. Diese Vulkanasche hat uns fast umgebracht: 2 Schritte vor - 1 Schritt zurueck.

Aufstieg zum Mount Taranaki

Aber nach geschafften 1.600 Hoehenmetern standen wir bei Traumwetter auf dem Gipfel. Die Sicht war sensationell. Wir sahen den Pacific Ocean auf der einen Seite und die Tasman Sea auf der anderen. Weit entfernt die Vulkane des Tongariro National Parcs. Wir waren so begeistert, dass wir eine ganze Stunde auf dem Gipfel blieben, bevor wir wieder abstiegen. Kurz vor Ende des Abstieges erwischte uns dann doch noch der fuer die Region typische Regen. Egal, nach einer heissen Dusche lagen wir kaputt im Zelt und hoerten dem Meer zu.

auf dem Gipfel des Mount Taranaki

Der naechste Tag war reines Autofahren bis Wellington. Leider haelt sich hier gerade das Wetter, so dass wir die Stadt eben bei Regen erkunden muessen. Sie gefaellt uns aber trotzdem sehr gut, eigentlich besser als Auckland. Es hat noch sehr viele alte Gebaeude hier, tolle Laeden (Shoppingparadies), geniale Restaurants und Kneipen und viele Massagemoeglichkeiten fuer unsere verspannten Ruecken. Richtig gemuetlich hier. Also, viel Spass beim Fotos gucken.







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