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Rain, Rugby and Speights

Die Maoris nennen Neuseeland 'das Land der langen weissen Wolke'. Wir sind uns sicher, sie haben damit nur die Nordinsel gemeint - oder der Uebersetzer hat einen Fehler gemacht. Die Suedinsel ist jedenfalls fuer uns 'das Land der langen, dicken, fetten, sich nicht bewegenden und furchtbar nassen Wolke'. Unsere Reise fuehrte uns quer durch den Sueden von Christchurch nach Dunedin, durch die Catlins nach Invercargill, dann hoch nach Queenstown, Arrowtown und Wanaka und weiter ueber Mount Cook nach Lake Tekapo nach Blenheim und Picton.


stunning Lake Tekapo and the Southern Alps in the background

In der ganzen Zeit hatten wir 2 Sonnentage - ansonsten Dauerregen begleitet von tief haengendem Nebel. Am Anfang nutzten wir den ersten Regentag fuer die lange Autofahrt von Christchurch nach Dunedin. Den naechsten Tag schauten wir uns Dunedin an, besuchten die Gelbaugenpinguine auf der Otago Halbinsel und fluechteten dann ins Speights Ale Hose, tranken feine Bierchen und schauten Rugby. Nun kennen wir die Spielregeln und

in den Catlins - Traumstrand, übles Wetter

hatten einen lustigen Regentag. Am 3. Regentag waren wir aber recht frustriert. Wir fuhren durch vermutlich traumhafte Landschaft durch die Catlins, sahen noch mehr wilde Pinguine - aber alles war verhangen. Der kurze Spaziergang durch den Regenwald war eine Tatsache: es war Wald und viel Regen, ob es ein richtiger Regenwald war, sahen wir kaum. So fluechteten wir eigentlich nur von einem Hotel ins naechste - zum Zelten war es zu kalt und zu nass. Dann kamen wir nach Queenstown und fuer ganze 2 Tage blieb es trocken. Queenstown ist eine furchtbare Stadt fuer konsumgeile moechtegernsportliche Touristen. Wir waren erschrocken, wie in dem Naturparadies Neuseeland die Touristen mit Flugzeugen, Jeeps und sonstigen stinkenden Gefaehrten quer durch den Nationalpark

sunrise in Wanaka

geschleift werden um dort irgendwelche Actiongeschichten zu machen (Bungy ist da schon fast wieder out - aber jeder hat eine Arcteryx-Jacke an - keine Ahnung fuer was). Ein Kiwi sagte uns: "Queenstown is for people with more money than brain". So fluechteten wir nach Arrowtown, ein absolut goldiges Oertchen und schnupperten etwas Goldgraeberluft. Nach einer Wanderung ausserhalb von Queenstown ging es weiter nach Wanaka. Hier marschierten wir einen halben Tag zum Rob Roy Gletscher. Gerne waeren wir laenger hier geblieben. Wanaka ist ein genialer Ort in traumhafter Landschaft. Aber die Wettervorhersage war miserabel und so beschlossen wir, weiterzuziehen. Wir fuhren zum Mount Cook - aber er versteckte sich vor uns. Aber was ist das hier nur fuer eine traumhafte Landschaft. Wir genossen es trotzdem, hier zu sein und unser 2. Ziel (nach dem Patagonischen Inlandeis) war geboren. Bei einem Speights und einer

Wanderung in der Region um Queenstown

Rehpizza (!!!!) am Abend beschlossen wir, den Mount Cook einmal in unserem Leben in Angriff zu nehmen. Weiter zogen wir an den Lake Tekapo und dann ging es zurueck ueber Christchurch bis nach Picton. In Blenheim machten wir einen kurzen Stop in einer Winery und probierten ein wenig Wein. Ansonsten mussten wir uns nun traurig im stroemenden Regen mit einem letzten Glas echtem Speights Ale von der Suedinsel verabschieden. Uns bleibt nur zu hoffen, dass wir das naechste Mal etwas mehr von diesem Paradies sehen bei leicht waermeren Temperaturen! Bye mates of the south!!!!!!!! Seeeeeeee ya!


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Nina Beranek + Markus Jurt

Lake Thun / Switzerland

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