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13 Jahre später in Calama und San Pedro de Atacama

13 Jahre auf den Monat genau ist es her, dass ich zum 1. Mal in San Pedro de Atacama und Calama war. Wie hat sich diese Region nur veraendert!!!! Von Calama war ich sehr ueberrascht. Aus dem kleinen, schmutzigen Oertchen ist eine reiche Stadt geworden mit einer recht entspannten Atmosphaere. Es gibt eine tolle Shoppingmall, eine Fussgaengerzone und nette Restaurants. Ich war richtig baff. Im Jahr 2004 mussten alle Arbeiter aus Chuqui nach Calama umziehen, da nach einem neuen Gesetz 10km Distanz zwischen Industrie und Wohnort sein muessen. Dies gab neben den steigenden Kupferpreisen der Stadt einen riessigen Schub.


San Pedro ueberaschte mich ins Gegenteil.....

Blick auf den Vulkan Licancabur

Von dem ehemaligen Hippie-Dorf in der Wueste mit wenigen Backpackern und noch weniger Hostales ist ein richtiger Gringo-Moloch uebriggeblieben. Es gibt unzaehlige Hostels, vier 5-Sterne Hotels, besoffene Englaender laufen durch die Gassen zusammen mit lippenstiftgestylten Tussen in Stoeckelschuhen. Ich habe gedacht, ich traue meinen Augen nicht. Der Ort ist wirklich voller Agenturen, die ihre Touren anpreisen. Waere die Gegend

im Valle de la luna

nicht so schoen, wir waeren wieder gefluechtet. So buchten aber auch wir eine Nachmittagstour ins Valle de la luna. Trotz der furchtbaren Mitreisenden konnten wir die Schoenheit des Tals bestaunen bei Sonnenuntergang. Wir gingen in der Wueste wandern und einen Morgen kletterten wir wieder um 3.45 Uhr aus dem Bett, um zum Sonnenaufgang bei den Geysiren von El Tatio zu sein. Die Massenabfertigung der Touris laesst einen dunklen Fleck auf das Erlebte. Aber die Landschaft ist trotzdem grandios. Und ohne Tour kommt man eben nicht an die Orte.


Wir hoffen sehr, dass San Pedro die Kurve bekommt und wieder eine Oase der Ruhe wird!


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Nina Beranek + Markus Jurt

Lake Thun / Switzerland

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