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The north of the south: Abel Tasman, Nelson, Pancake Rocks, Arthur Pass, Christchurch, Akaroa

Die letzten Tage ging es Schlag auf Schlag. Nachdem wir im Regen Wellington verlassen haben, stand uns erst mal eine 3 stuendige Faehrfahrt bevor. Eigentlich wollte ich (ich mag einfach keine Schaukelschiffe) mit einem kleinen Flugzeug auf die Suedinsel fliegen, aber das war komplett ausverkauft. So musste ich mich trotz Sturmwarnung ueberwinden und Markus mit Auto auf die Faehre begleiten.

auf dem Gipfel des Avalanche Peaks

Tja ja, die Kiwis nennen die Faehre ja nicht umsonst 'Vomit comet'. Aber wir hatten so richtig Glueck: Unsere Faehre ging Vormittags und der Sturm verschob sich auf Nachmittag. So wackelte es nur wenig und wir haben die zahlreich verteilten Tuetchen nicht benoetigt. Uff!!!!!

Abel Tasman National Park

Nelson und Abel Tasma Park

Unser erstes Ziel war Nelson. Hier kauften wir uns erst mal einen warmen Fleece - es war hier schon deutlich kaelter. Am naechsten Tag fuhren wir nach Marahau und machten eine schoene Wanderung durch den Abel Tasman Park - geschlagene 25km wackelten wir von einer Traumbucht zur naechsten. So erledigten wir die Haelfte eines eigentlich 5taegigen Treks an nur einem Tag. Jajajaja, wir sind langsam wieder fit. denn uns blieb trotzdem noch viel Zeit, die Landschaft zu geniessen.

Pancake Rocks

Westcoast

Den Folgetag waren wir etwas fauler und fuhren nur bis zur Gold Coast, wo wir an einem schoenen Campingplatz am Strand uns niederliesen und die Natur einfach genossen. Weiter ging es dann die gesamte Westkueste hinunter bis Hokitika, vorbei an Maerchenkulissen, Wahnsinnsbuchten und das bei schoenstem Wetter. Wir besuchten die Pancakerocks, eine irre Felsformation an der Kueste. Der einzige Nachteil: es war voller Touristen - und davon waren fast alle Deutsche oder Schweizer (wir begannen schon spanisch zu sprechen - es war grausam). Immerhin halbierten wir wohl den Altersdurchschnitt der Besucher. Nach einer guenstigen Nacht (12 NZ$) an einem top Campingplatz zogen wir sehr frueh Richtung Arthur Pass. Dort wanderten wir auf den Avalanche Peak. Eigentlich eine 8stuendige Tagestour, die wir gemuetlich angingen. Auf dem Gipfel genossen wir sensationelle Ausblicke ueber die

Kea

noerdlichen Auslaeufer der Southern Alps und amuesierten uns ueber die wilden Keas, die hinter unserem Futter her waren. Dennoch waren wir nach knappen 5 Stunden wieder im Tal, und so entschieden wir uns fuer die Weiterfahrt bis Akaroa an der Ostkueste. Auch hier fanden wir wieder einen schoenen, guenstigen Campingplatz direkt am Inlet mit tollem Blick. Die Naechte werden allerdings langsam hier verdammt kalt. Da wir nicht die dicksten Schlafsaecke mit haben, haben wir immer dicke Fleecehosen und Pullis an und schlafen zum Teil sogar mit Muetze.


Christchurch

Nun sind wir mittlerweile in Christchurch gelandet. Wir goennen uns gerade ein Hotel mit Sauna - uns muss einfach mal warm werden. Es ist ein gemuetliches, britisches Kolonialstaedtchen. Nur auch hier gilt: saukalt. Allerdings sind wir eigentlich richtig im Stress. Zuerst einmal gilt es die komplette Waesche zu waschen (ist ein richtiger Berg). Dann

gigantische Täler hin zu den Southern Alps

muessen wir unsere naechsten Destinationen hier mal definieren. Die 6 Wochen Neuseeland sind viiiieeeeel zu kurz und wir muessen uns alles nun genau einteilen. Alleine in diesem Land koennten wir ohne Probleme ein halbes Jahr unterwegs sein. Dann haben wir ein Problem mit unserem neuen, superteuren Zelt: bei Regen ist es undicht - und das bei einem Hilleberg!!!!!!!! Nachdem uns der schweizer Handel (Namen will ich mal aus dem Spiel lassen) etwas hilflos an den Hersteller verwiesen hat, konnte uns Hilleberg sensationell und unproblematisch helfen: sie schicken uns einfach ein neues Zelt nach Neuseeland, denn es darf nicht sein, dass es undicht ist. Nun warten wir auf heissen Kohlen auf das dichte Zelt, denn im Sueden regnet es viel und wir wollen weiterziehen. So weit so gut - heute liefen wir durch die Stadt, machten Fotos und da gab unsere Kamera den Geist auf. Der Haendler konnte nicht helfen hier und so, da noch Garantie darauf ist, bleibt uns nichts anderes uebrig, als das Problem mit dem Haendler in der Schweiz zu loesen. Wir hoffen nur, dass dieser schweizer Haendler etwas normaler tickt und mal den vielbeschworenen Service anbietet. Wir sind gespannt...... So blieb uns aber nichts anderes uebrig, als eine neue Kamera zu kaufen. Unser armes Budget

Christchurch

hat zwar schwer gemurrt, aber eine Weltreise ohne Kamera fuer 5 Monate zu machen ist auch nicht lustig. Also, ab jetzt liefern wir Euch eben die Fotos von einer anderen Kamera. Ach ja, und meine alte Gore-Hose ist mittlerweile auch undicht. So musste ich auch noch eine neue Regenhose kaufen. Ihr seht - das ist der wahre Reisestress.


Viel Spass beim Fotos gucken - und immer daran denken: die Fotos ab dem 19.2. sind von der neuen Kamera ;-).



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Nina Beranek + Markus Jurt

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